
Entdecken Sie unsere klaren und transparenten Trading-Kosten, einschließlich Spreads und Overnight-Gebühren, damit Sie beim Trading keine Überraschungen erleben.
Was sind Spreads?
Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geld- und dem Briefpreis, die von Brokern gestellt werden. Ein größerer Spread erhöht die Kosten für das Öffnen und Schließen einer Position. Die meisten Broker arbeiten mit variablen Spreads, wodurch sich die Trading-Gebühren jederzeit ändern können.
Bei Trade Nation bieten wir Fixed Spreads für Indizes, Forex und Commodities auf unseren eigenen Plattformen TN Trader und TradingView an. Zusätzlich zu unseren Fixed Spreads bieten wir Kunden auf den Rohstoffmärkten die Wahl zwischen Fix- und variablen Spreads. Dadurch profitieren Trader von mehr Transparenz: Fixed Spreads sorgen für planbare Kosten, während variable Spreads die tatsächlichen Marktspreads genauer widerspiegeln.
Fixed Spreads: Sie verändern sich nicht aufgrund von Marktbedingungen wie Volatilität oder Liquidität. Fixed Spreads können entweder für bestimmte Zeiträume innerhalb eines Trading-Tags oder während der gesamten Trading-Zeiten gelten. Wir können die Höhe der Fixed Spreads je nach Trading-Session anpassen, innerhalb der jeweiligen Session bleiben die Spreads jedoch konstant.
Variable Spreads: Variable Spreads bilden die Spreads der zugrunde liegenden Märkte genauer ab. Breitere Spreads treten häufig in Phasen von Marktunsicherheit auf, beispielsweise bei wichtigen Nachrichtenveröffentlichungen, geringer Liquidität oder unerwarteten Ereignissen. Dadurch entstehen für Trader zwei Risiken: Verbreiterte Spreads können Orders auslösen und die Kosten für das Schließen einer Position können deutlich höher ausfallen als beim Einstieg erwartet.
Die Kombination aus Fix- und variablen Spreads sowie null Kommissionen schafft ein stabiles, transparentes und kosteneffizientes Trading-Umfeld, das darauf ausgelegt ist, Tradern einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Positionen, die mit Fixed Spreads eröffnet werden, müssen auch mit Fixed Spreads geschlossen werden. Positionen, die mit variablen Spreads eröffnet werden, müssen entsprechend mit variablen Spreads geschlossen werden.
Hinweis: Für TN Trader-/TradingView-Konten gelten auf allen Forex-, Index-, Commodity- und Anleihemärkten Geld-Brief-Fixed Spreads, die zu festgelegten Zeiten während des Tages angepasst werden und dabei typischerweise die Bedingungen innerhalb und außerhalb der regulären Trading-Zeiten widerspiegeln. Für Aktien gelten feste Aufschläge auf den zugrunde liegenden variablen Geld-Brief-Spread. Detaillierte Informationen zu unseren Preisen finden Sie im Bereich mit Marktinformationen und Trading-Insights.

„Slippage“ ist die Kursdifferenz, die sich aus der zeitlichen Verzögerung zwischen Ihrer Orderaufgabe und Ausführung an der Börse ergibt. Besonders relevant ist sie bei Stop-Orders. Wenn sich der Markt schnell bewegt, kann eine Stop-Order ausgelöst und deutlich über bzw. unter dem von Ihnen festgelegten Kurs ausgeführt werden.
Bis zu einem bestimmten Schwellenwert übernehmen wir diese Differenz. Bei einer negativen Slippage von weniger als 0,4 Punkten übernehmen wir die Differenz, sodass Ihre Stop-Order zum von Ihnen festgelegten Kurs ausgeführt wird. Ab 0,4 Punkten erhalten Sie den vollen Marktpreis.
Dies gilt für Stop-Orders auf allen Märkten im TN Trader, auch wenn Sie über TradingView handeln. Dies gilt nicht für MT4, da die Orders dort über ein anderes Ausführungssystem verarbeitet werden.
Sie halten eine Long-Position im Poland 20 mit einer Stop-Order bei 2.950. Der Markt fällt unter Ihr Niveau, und der nächste verfügbare Kurs liegt bei 2.949,7. Das entspricht einer negativen Slippage von 0,3 Punkten und liegt damit unter dem Schwellenwert. Wir übernehmen die Differenz, und Ihre Stop-Order wird bei 2.950 ausgeführt.
Liegt der nächste verfügbare Kurs hingegen bei 2.949, beträgt die negative Slippage 1 Punkt. Ab dem Schwellenwert wird Ihre Order zum Marktkurs von 2.949 ausgeführt.
Der Puffer gilt für Stop-Orders, nicht für Market-Orders. Kommt es zu einer größeren Marktlücke, etwa über das Wochenende oder nach einer wichtigen Ankündigung, kann der Kurs weit über den Schwellenwert hinaus gehen. In diesem Fall wird Ihre Order zum Marktkurs ausgeführt. Positive Slippage bei Limit-Orders wird vollständig an Sie weitergegeben. Wenn Sie unabhängig von der Slippage sicherstellen möchten, dass Ihre Stop-Order zum festgelegten Kurs ausgeführt wird, können Sie einen garantierten Stop nutzen. Bei Auslösung wird eine Prämie berechnet.

Entdecken Sie alle Märkte, die Sie über unsere eigene Plattform bei uns traden können, inklusive detaillierter Informationen zu den jeweiligen Spreads.

Entdecken Sie alle Märkte, die Sie über TradingView bei uns traden können – inklusive detaillierter Informationen zu den jeweiligen Spreads.

Entdecken Sie alle Märkte, die Sie über MetaTrader 4 bei uns traden können – inklusive detaillierter Informationen zu den jeweiligen Spreads.
Im Gegensatz zu anderen Brokern bedeuten die kostengünstigen festen Spreads von Trade Nation, dass die Spreads bei jeder Marktbewegung konstant bleiben. Zusätzlich stehen variable Spreads für Rohstoffmärkte zur Verfügung.
Aber verlassen Sie sich nicht allein auf unser Wort. Prüfen Sie jetzt mit unserem Spread-Saver-Tool, wie viel Sie mit Trade Nation im Vergleich zu anderen Brokern sparen können.
Ja, wir bieten einen Negativsaldoschutz (Negative Balance Protection, NBP). Dieser stellt sicher, dass Retail-Trader nicht mehr verlieren können als das Kapital auf ihrem Trading-Konto. Der Schutz funktioniert, indem Positionen automatisch geschlossen werden, sobald das Konto einen festgelegten Schwellenwert erreicht.
Das ist besonders wichtig bei Hebelprodukten wie CFDs, bei denen schnelle Marktbewegungen Verluste verursachen können, bevor Trader reagieren können – was andernfalls zu einem negativen Kontostand führen könnte.
Verluste, die über das eingezahlte Kapital hinausgehen, werden von Trade Nation übernommen und der Kontostand des Traders wird auf null zurückgesetzt.
In vielen Jurisdiktionen, darunter Europa, Großbritannien und Australien, sind diese Schutzmaßnahmen regulatorisch für Retail-Kunden vorgeschrieben. Die Wahl eines regulierten Brokers stellt sicher, dass diese Schutzmechanismen greifen, und bietet eine wichtige zusätzliche Sicherheit gegenüber Marktvolatilität und einer möglichen Insolvenz des Brokers.
Trade Nation geht noch einen Schritt weiter und bietet auch Kunden, die sich über die Seychellen registriert haben, denselben Schutz vor negativem Kontostand wie bei den anderen regulierten Gesellschaften. Für Kunden, die sich über die Bahamas registriert haben, ist der Schutz vor negativem Kontostand durch die „Securities Industry (Contracts for Difference) Rules“ vorgeschrieben.
Nein, Trade Nation erhebt keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen. Trade Nation übernimmt sämtliche Kosten, die von Zahlungsdienstleistern erhoben werden. Mögliche Gebühren für Kunden können lediglich durch ihre Bank entstehen – hauptsächlich in Form von Wechselkursaufschlägen bei Währungsumrechnungen.
Wenn Sie eine Position über Nacht offen halten, können sogenannte Rollover-Gebühren anfallen. Das bedeutet, dass Ihnen – abhängig vom jeweiligen Markt bzw. Instrument sowie davon, ob Ihre Position Long oder Short ist – entweder Gebühren berechnet oder Gutschriften erteilt werden können.
Rollover-Gebühren werden ausschließlich auf Positionen angewendet, die zum Handelsschluss des New Yorker Marktes (17:00 Uhr ET) noch geöffnet sind. Sie gelten nicht für Trades, die innerhalb desselben Tages eröffnet und geschlossen werden.
Die Rollover-Sätze werden wie folgt berechnet:
Es gibt einige wichtige Ausnahmen von der grundlegenden Regel für Overnight-Gebühren, nach der Long-Positionen zahlen und Short-Positionen eine Gutschrift erhalten.
Rohstoffe:
Beim Trading von Commodities enthält die Swap-Gebühr zusätzlich eine sogenannte „Cost-of-Carry“-Komponente. Dieser Begriff beschreibt die Lagerkosten des jeweiligen Produkts. Dazu zählen beispielsweise die Lagerung von Ölfässern oder die Verwahrung von Gold und Silber in Hochsicherheitstresoren. Diese Kosten können sich je nach Marktbedingungen verändern.
Trade Nation legt diese Kosten nicht fest. Sie werden marktbedingt an uns weitergegeben und unterliegen vollständig den Marktbedingungen. Trade Nation muss diese Kosten jedoch an die Endhalter der Positionen weitergeben – also an Sie, wenn Sie eine Position über den Rollover-Zeitpunkt hinaus halten.
Zusätzlich fällt hier eine etwas höhere Gebühr von 3 % statt der üblichen 2,5 % an, die wir bei anderen Produkten berechnen. Der Grund dafür liegt in der komplexeren Verwaltung dieser Märkte.
Da die „Cost of Carry“ variabel ist und es zu unerwarteten Marktbewegungen oder veränderten Kostenerwartungen kommen kann, kann sich die übliche Dynamik verändern. Das bedeutet, dass auch Short-Positionen Swap-Gebühren zahlen müssen, anstatt eine Gutschrift zu erhalten.
Die Formel zur Berechnung der Overnight-Swap-Gebühren bei Commodities lautet:
{(Preis des Back-Futures-Kontrakts) – (Preis des Front-Futures-Kontrakts)} / {(Verbleibende Tage bis zum Verfall des Back-Monats) – (Verbleibende Tage bis zum Verfall des Front-Monats)}
Aktien:
Das Halten einer Aktienposition über Nacht kann ebenfalls dazu führen, dass die übliche Regel „Long zahlt, Short erhält“ nicht gilt.
Die Dynamik beim Shorten von Aktien basiert auf einem Prozess, der als „Borrowing“ bezeichnet wird. Dabei verleiht ein Marktteilnehmer entlang der Kette seine zugrunde liegende Long-Position gegen eine Gebühr, damit diese für eine Short-Position verkauft werden kann.
Wenn viele Marktteilnehmer dieselbe Aktie shorten möchten, steigen die Leihgebühren entsprechend an. Hier greifen die klassischen Mechanismen von Angebot und Nachfrage: Das Angebot ist begrenzt, die Nachfrage hoch, dadurch steigen die Kosten.
Leihkosten verändern sich beim Shorten von Aktien normalerweise nicht dynamisch. In bestimmten Situationen können sie jedoch steigen. In diesem Fall zahlen auch Short-Positionen Overnight-Swap-Gebühren, anstatt eine Gutschrift zu erhalten.
FX:
Zur Berechnung der Overnight-Gebühren im Spot-FX-Trading werden die Zinssätze der Zentralbanken der beiden beteiligten Länder herangezogen. Für einen EUR/USD-Trade werden beispielsweise der Refinanzierungssatz der Eurozone und der Fed Funds Rate der USA verwendet. Aktuell liegen diese bei 2,15 % bzw. 3,75 %.
Die Berechnung ist anschließend vergleichsweise einfach: Die Differenz zwischen beiden Zinssätzen beträgt 1,6 %. Trade Nation erhebt zusätzlich die übliche Servicegebühr von 2,5 %.
Dadurch ergibt sich für Long-Positionen eine Belastung von: (1,6 % + 2,5 %) = 4,1 %. Für Short-Positionen ergibt sich eine Gutschrift von: (1,6 % – 2,5 %) = –0,9 %.
Beispiel: Bei einem EUR/USD-Spread-Trade mit 1 £ pro Punkt entspricht der Gegenwert bei einem aktuellen Kurs von 1,1750 einem Positionswert von 11.750 £. Die Overnight-Finanzierung inklusive unserer Gebühr beträgt für Long-Positionen wie oben dargestellt 4,1 %. Auf Basis des Positionswerts von 11.750 £ ergibt sich daraus ein jährlicher Betrag von 481,75 £. Zur Berechnung der täglichen Gebühr wird dieser Wert durch 365 geteilt: (481,75 £ / 365) = 1,32 £ pro Tag.
Für Short-Positionen beträgt der Satz wie oben beschrieben: (1,6 % − 2,5 %) = −0,9 %.
Unter Annahme desselben Kurses von 1,1750 entspricht 1 £ pro Punkt erneut einem Positionswert von 11.750 £. Der Zinssatz für die Short-Position beträgt diesmal –0,9 %. Dadurch ergibt sich eine jährliche Overnight-Finanzierung von –105,75 £ und somit eine tägliche Belastung von: (–105,75 £ / 365) = –29 Pence pro Tag.
Da Sie im obigen Beispiel Short positioniert sind, würden Sie erwarten, für jeden Tag, an dem Sie die Position über Nacht halten, eine Gutschrift von 29 Pence zu erhalten. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass eine negative Gutschrift (−29 Pence) praktisch einer Belastung Ihres Kontos entspricht. Im obigen Beispiel werden daher sowohl bei Long- als auch bei Short-Positionen im EUR/USD Overnight-Finanzierungskosten belastet.
* Bitte beachten Sie: Alle genannten Beispiele dienen ausschließlich zu Illustrationszwecken.
Wenn ein Unternehmen eine Dividende an seine Aktionäre ausschüttet, verändert sich die Liquiditätsposition des Unternehmens, da Kapital an die Anteilseigner ausgezahlt wird. Diese Ausschüttung wirkt sich entsprechend auf den Aktienkurs aus.
Long-Positionen sehen typischerweise einen fallenden Aktienkurs, erhalten jedoch die Dividendenzahlung als Ausgleich. Bei Short-Positionen wird die Dividende vom Kontostand abgezogen, gleichzeitig profitieren sie jedoch vom fallenden Aktienkurs. Unter dem Strich handelt es sich dabei um weitgehend gegenläufige Effekte, die das Gleichgewicht zwischen beiden Seiten aufrechterhalten.
Bei Cash-Indizes zahlen die im Index enthaltenen Unternehmen Dividenden aus, was sich entsprechend auf den Kurs des Index auswirkt. Long-Positionen erhalten daher eine anteilige Dividendenanpassung, die den durch die Dividendenzahlung verursachten Kursrückgang des Index ausgleicht. Bei Short-Positionen wird dagegen eine entsprechende Belastung vorgenommen, um den Kursrückgang zu kompensieren. Wie oben beschrieben sorgt dieser Mechanismus für ein Gleichgewicht zwischen beiden Seiten.
Klar! Unser Kundenservice unterstützt Sie gerne dabei, dass alles reibungslos läuft. Wir sind von Montag bis Freitag rund um die Uhr für Sie erreichbar. Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um loszulegen. Kontaktieren Sie uns per Live-Chat oder E-Mail.

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